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Tausche Bild

für Museum

Entstehung / Blog / Tagebuch

Die Idee, ein Musum auf der Erde zu verwirklichen, dass die Form einer Schnecke hat, entstand bereits im Jahr 2006. Ich malte ein Bild mit dem Titel:

Naturgeister beobachten das bunte Treiben kurz vor der Eröffnung des neuen Kunstmuseums (siehe rechtes Bild)


Ich habe keine Ahnung mehr woher die Idee kam, aber irgendwann geisterte sie in mir und begeisterte mich. Vielleicht sind es Einfälle bzw. Eingebungen von unsichtbaren Wesen, die uns „Verkörperten“ inspirieren oder es kommt aus dem morphogenetischen Feld der Menschheit, wer weiss….


Die Idee schlummerte ein paar Jahre vor sich hin, ging mir aber nicht gänzlich aus dem Kopf. Doch erst im Laufe der Zeit nahm es an Fahrt an, weil ich eine Möglichkeit entdeckte, das auf eine Weise zu realisieren, die mir gefällt:


„Das Geld und jede Dienstleistung, die ich in Anspruch nehme, soll durch Kunstwerke bezahlt werden.“

2017

Wenn diese website an den Start geht, habe ich bereits ein paar Vorleistungen erbracht, die allerdings nicht einmal 50 Euro gekostet haben, weil ich in erster Linie mein Können und meine Zeit investiert habe. Wenn ich Kunstwerke erschaffe, wird das in Zukunft auch so sein.


Investitionskosten:


2017       2018 I Quartal       2. Quartal

… das war’s bisher an Kosten. Somit bin ich am Start, wie eine kleine Schnecke oder ein zartes Pflänzchen, klein und doch stark wie ein Keimling bis sich das Projekt stabilisiert und nicht mehr ausradieren lässt.


Skizzen und Modelle:



Auf jeden Fall beginnt der Museumsbesuch im oberen Bereich. Man geht von oben nach unten, man kann die Entwicklung miterleben - von klein nach groß.


Das Papiermodel (rechtes Bild) war zu unflexibel und ich baute ein Model aus Ton.

Dezember 2017  Nach einer zweiwöchigen Trocknungszeit brannte ich das Tonmodel und malte es hinterher an. 2018

oder auch von H. Scheppe (Unternehmerin):

„Ich habe mir heute Morgen dein Konzept zu deiner Vision „Schneckenmuseum“ angeschaut.

Deine Gedanken und deine Vision sind GROßartig. Ich glaube an die starke Macht der Gedanken.

Gedanken können tatsächlich Dinge werden. …Mir fällt in diesem Zusammenhang nachfolgendes

Zitat von Walt Disney ein: „If you can dream it, you can do it“



20.1.2018


Die ersten Bilder werden getauscht…mit dem Tauschgeld werden Fahrt, Ticket und Übernachtung für Art Cologne gebucht.   …gut wenn man Freunde hat, so gelingt der Start. Die 3 Bilder gingen an: frequenzshop.com












04.02. 2018


So… Ticket für die Messe in der Tasche. Bin gespannt,

wie das laufen wird…

Als nächstes werde ich Flyer drucken lassen…



05.02. 2018


Am Wochenende haben wir Messungen gemacht: WIE WIRKT KUNST?


Wir können die Frequenzen der Bilder nicht messen, aber wir können die Wirkung am Menschen mittels Bioscanner messen. Wir haben 2 meiner Bilder getestet, ein höchst spannendes Ergebnis liegt jetzt vor: Hier pdf-Datei herunterladen oder online betrachten


12.02. 2018


Domain bestellt: schneckenmuseum.info


…als nächstes: die 5000 Flyer!!! (Am besten gleich in deutsch/englisch, und vergesst nicht: Ihr werdet hier verlinkt, wenn ihr „Mitmacht“


26.02. 2018


Januar 2018


Es entstehen Photos und die website zum Projekt.


…die Seite geht am 8.1. Online



15.1.2018


Nachdem ich ein paar Kontakte per e-mail und auch auf facebook angeschrieben habe, ergaben sich schon die

ersten Reaktionen:


Hier eine e-mail von Hermann Scherer:

Vor Tagen die Flyeridee per e-mail verkündet und wow: Andreas Müller von ColorPrintService gefunden, Flyers  entworfen…hin- und herkommuniziert bis sie druckreif waren und heute war es dann soweit:


5000 Flyer gegen Bild getauscht

Morgen geht es zu einem BNI Business Frühstück, da werde ich gleich die neuen Flyer verteilen.


Flyers verteilt und siehe da…der erste Pressebericht von Christoph Maisenbacher ist in Folge dessen entstanden


05.03. 2018 Pressebericht erscheint: Trierer Umschau


11.03. 2018

Auftragsarbeit ist im Gange, davon wird Ticket und Aufenthalt für Bienale in Venedig bezahlt (Bedeutenste Exposition für Architektur)


16.03.2018

Henry bei der Arbeit…individuelle Maßarbeit (langjährige Erfahrung macht es möglich)

20.03.2018

Heute im Keramikmuseum meine Flyer ausgelegt, schließlich ist mein Museumsmodel auch aus Ton

24.03. - 31.03.2018

Eine geplante Reise wird zur Museumstour durch verschiedene Städte. Besonders in Ulm hatte ich gute Erfahrungen; meine Flyer wurden gern in Museen und Galerien ausgelegt. Im Architekturmuseum von Breslau und im Albertinum (Dresden) war das abweisende Verhalten der Menschen an der Kasse für mich eher unverständlich. Aber egal, es war erfolgreich genug…das Projekt wird bekannter, es dringt in die Köpfe der Menschen …Flyer liegen unter anderem in verschiedenen Museen und Galerien in Ulm, Oppeln, Breslau, Dresden und auch die Brauerei in Pilzen hat sie verdient :D

2. Quartal 2018

20.04. - 21.04.2018

Bevor es nach Köln ging, hatte ich in 1-2 Wochen noch einen Schneckenhut gebaut.


Dann am Freitag kurz nach Einlass gegen 11.25 Uhr stand ich mit meiner Tasche voller Flyer am Eingang der Messehalle Nr. 11. Und wurde prompt zurück gewiesen, weil Flyer auf der Art Cologne nicht erwünscht sind. Ärgerlich musste ich das meiste Material an der Garderobe lassen. Dennoch kann ich nachvollziehen, dass die Art Cologne ein gewissen Anspruch an das Ambiente hegt und pflegt, damit nicht überall Werbung ausliegt, das ja bekanntlich von anderen Messeveranstaltungen, keine schöne Augenweide darstellt.

Ein paar Gespräche hier und da mit Verlegern, mit der Presse und einigen Galeristen waren nicht das Maß an Erfolg, dass ich mir für das Museumsprojekt erhoffte. Die Art Cologne ist eine etablierte Messe mit Regeln und es geht in erster Linie um den Verkauf, alles andere ist erst einmal zweitrangig.  


Dennoch kann ich als Künstler wiederum mit vielen inspirativen Eindrücken nach Hause fahren, um einmal mehr mich selbst als Künstler orientieren zu können. Was für eine Art Kunst will ich machen, wie definiere ich mich und welche Galeristen könnten mich unterstützen…











ART COLOGNE 2018


Es ist aus meiner Sicht nicht relevant über aktuelle Aktivitäten/Events der diesjährigen Messe zu berichten, dies tut die Presse im ausreichenden Maße. Ich als Künstler und Philosoph möchte viellieber tiefer in die grundsätzlichen Strukturen und Motive der Beteiligten blicken und meine Gedanken hier mit Euch teilen.


Die Art Cologne polarisiert, wie immer, die Meinungen über Kunst gehen dabei weit auseinander, aber genau deshalb konfrontiert sie den Besucher mit ihm selbst. Der Gast stösst auf Resonanz und Ablehnung beim Schlendern durch die Gänge, er taucht durch die Schau in euphorische oder abstossende Gefühle ein. Kunstwerke zeigen manchmal, wie ein Spiegel, die Fratze der eigenen inneren unschönen Schattenseiten des Lebens. Doch zu allen Zeiten galt und gilt, dass der Mensch sich nach Harmonie sehnt und sich letztendlich von der Schönheit eines Kunstwerks angezogen fühlt, das ich auf Grund der verkauften Bilder auf der Messe auch bestätigen kann.

Dennoch hat die Kaufentscheidung viele Beweggründe, der Eine lässt sich von seinem Glücksgefühl leiten, der Andere spekuliert auf Wertsteigerung und kauft, auch wenn sich das erstandene Kunstwerk zur Gattung „Hässliche Stümperei“ einzugliedern ließe; so bleibt der Mut des Künstlers diese Provokation zu erschaffen und zu zeigen, vielleicht bereits zu einer Zeit, als er noch ganz allein mit den Strömungen seiner Zeit rang.

Die Frage, die der Messebesucher sich stellen muss, lautet: „Wo und wie stehe ich zu all den polarisierenden Bildern,  Objekten und Preisen?“


Kunst zu betrachten, heißt auch die eigenen Gefühle zu betrachten und in die eigene Seele zu schauen

28.04.2018 in Frankfurt

Man braucht immer wieder Motivation, um weiter zu machen, um Energie zu bündeln, um das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Aber natürlich nicht fanatisch, sondern spielerisch mit Leichtigkeit, damit die Puste nicht ausgeht oder man die Lust verliert. So sagt Hermann Scherer, dass Jeder alles könnte, wenn er nur genügend Zeit hat.

Hermann ist ohnehin der Redner, der zu ungewöhnlichen Aktivitäten ermutigt - mit viel Witz und Selbstironie zum Erfolg. Doch in Frankfurt war auch die Premiere zum Doppelakt: Kerstin und Hermann auf der Bühne. So wurde das Programm erweitert durch Kerstin’s weibliche Intuition, durch das, was die Welt braucht - Seele. Klar und ernst spricht sie, wenn es um die Erweckung der inneren Kräfte geht, denn die Welt braucht den Blick auf den vergessenen weiblichen Teil der Schöpfung, damit sie wieder in Harmonie geraten kann.


V.l.n.r.:Kerstin Scherer, M. Bach, H. Sterzik, H. Scherer mit Flyer vom Schneckenmuseum

06.05.2018

Tickets gekauft für die Biennale in Venedig…das Architekturevent des Jahres


22.05.2018

Am 12.5.18 war ich beim Startup Camp in Trier, dort habe ich mein Museumsprojekt vorgestellt. Es wurden eine Menge an Mentoren vorgestellt (siehe Bild). 2 davon (Wirtschaftsprüfer) begutachteten mein Projekt im Laufe des Nachmittags während der Arbeitsphase, in der man ein Business Canvas (so eine Art abgespeckte Version eines Business Plans) aufstellen sollte.

Die Wirtschaftsmentoren fanden mein Projekt unwirtschaftlich, sie sehen keinen Sinn darin, warum ein Investor investieren sollte, weil er auch immer nur investiert, wenn er dadurch Gewinne erhofft…(schöne Welt in der wir leben). Also ich sollte das Ganze konkretisieren…

Was soll es kosten?

Ich: „Keine Ahnung, das hängt davon ab, wer es bauen möchte, man kann es groß oder klein mit weniger Spiralwindungen umsetzen.“


Für welchen Zweck?

Ich: Mein Lieblingszweck wäre ein Kunstmuseum, aber es könnte auch Firmen dienen, die ihre Firmengeschichte darin präsentieren wollen. Es wäre auch denkbar, dass nur ein Investor das ganze für seine Kunstprivatsammlung oder andere Zwecke nutzt.“

Wo soll es gebaut werden?

Ich: „Keine Ahnung, da bleibe ich offen, denn wenn eine Gemeinde die Attraktivität eines solchen Museums erkennt (mehr Tourismus) aber kein Geld hat, könnte sie dennoch ein Grundstück anbieten. Es gibt sehr viele Möglichkeiten, die immer im Zuge des Angebots wieder neue Ideen und Möglichkeiten bieten…also mit mir kann man kein konkreten Businessplan aufstellen, zumindest in dieser Phase nicht. Ich bin kein Finanzprofi, ich bin Künstler, ich gebe Menschen Ideen, die selbst keine haben.


Mit mir kann man den Traum weiterspinnen, weitertragen zu immer mehr Menschen, vielleicht auch zu einer Kommune, die einfach jenseits schrulliger Bauvorschriften eine Möglichkeit sieht.

Meine Aufgabe ist es zu sähen, fallen die Körner auf sandigen Boden, sähe ich woanders…


„Hör nicht auf die Vernunft, wenn du einen Traum verwirklichen willst.“ (Henry Ford)

03.06.2018

Heute auf der Art3f in Luxemburg Stadt - es ist die Variante der ArtFair, aber für Künstler, die direkt auf der Messe ausstellen ohne Galerist. Natürlich waren auch Galeristen vertreten, aber in erster Linie vertraten sich Künstler selbst. Henry war aus reiner Neugier da, denn in dieser Form ist das neu n Luxemburg. Ein paar nette Gespräche, Austausch, Museumsprojektvorstellung…alles in Allem ein inspirierender Tag, denn die „Selbsterwählten“ zeigen doch vieles was die „Etablierten“ nicht im Programm haben.

Henry vor einem Bild von Stephane Vanhove (Bildmitte)